44 Euro Freigrenze bei Sachbezügen bleibt erhalten


Eine erfreuliche Meldung für alle Unternehmen, die Mitarbeiterbindung groß schreiben: Die bisherige 44 Euro Freigrenze bei Sachbezügen bleibt in unveränderter Form bestehen! Der Bundestag hat am 23.09.2015 den Gesetzentwurf verabschiedet. Dabei ist das Plenum den Beschlussempfehlungen des Finanzausschusses gefolgt, die keinerlei Referenzen auf die vom Bundesrat geforderte Abschaffung der 44 Euro-Freigrenze enthalten.

Was bedeutet das für Arbeitnehmer und –geber?

D. h. Arbeitgeber können ihren Arbeitnehmern monatlich weiterhin bis zu 44 Euro als Sachbezug über Gutscheine zukommen lassen, ohne dass der Betrag steuer- und sozialversicherungspflichtig ist. Für den Arbeitnehmer entspricht in diesem Fall Brutto gleich Netto.

Bereits 2012 gab es den Vorschlag, den Freibetrag auf 20 Euro zu senken, was jedoch durch die Bundesregierung abgelehnt wurde. Durch den Regierungswechsel kam der Gesetzentwurf erneut auf den Tisch. In der Kabinettssitzung vom 30.04.2014 lehnte die Bundesregierung in einer Stellungnahme den Entwurf wiederholt ab. Als Begründung für die Ablehnung gab sie an, dass der Vorschlag die Gestaltung des steuerfreien Sachbezugs begrenze. Arbeitgeber hätten durch die Absenkung einen höheren Aufwand, was dem angestrebten Ziel einer Steuervereinfachung widerspricht.

Nun gilt weiterhin: “Sachbezüge, die nach Satz 1 zu bewerten sind, bleiben außer Ansatz, wenn die sich nach Anrechnung der vom Steuerpflichtigen gezahlten Entgelte ergebenden Vorteile insgesamt 44 Euro im Kalendermonat nicht übersteigen”, § 8 EStG Einnahmen.

Mitarbeiterbindung und -motivation weiter möglich

Wir von Future Call begrüßen es sehr, dass die 44 Euro Freigrenze weiterhin bestehen bleibt. Dieser Entschluss zeigt, dass die Bundesregierung verstanden hat, wie wichtig zusätzliche Maßnahmen für Mitarbeiter sind. Für uns bedeutet dies, dass wir mit unserem Angebot für Unternehmen zur Mitarbeiterbindung genau auf dem richtigen Weg sind.

Möchten auch Sie Ihre Mitarbeiter motivieren und binden? Möchten auch Sie die Kosten der betrieblichen Kommunikation dauerhaft reduzieren? Machen Sie sich als Arbeitgeber attraktiver. Kontaktieren Sie uns einfach per E-Mail an info@future-call.de oder rufen Sie uns an: +49 721 91 43 43-0. Wir beantworten Ihnen alle Fragen oder beraten Sie unverbindlich.

Weitere Informationen zum Gesetz finden Sie hier!

 

 

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